Jede Menge Ärger am Kilimandscharo

In ihrem Debütroman erzählt Alexandra Cedrino von einer vom Aufstieg des Nationalsozialismus sowie den eigenen Geheimnissen bedrängten Familie.

Die Geschichte einer Freundschaft wider Willen und eines großen gemeinsamen Abenteuers, mitreißend und berührend erzählt von Matthias Politycki.

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltoffener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer – respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als die beiden einander schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Dieser Roman über zwei sehr gegensätzliche Weggefährten, jeder auf seine Weise von der Liebe gezeichnet, verhandelt zugleich ein großes gesellschaftspolitisches Thema: Wie findet zusammen, was nicht zusammen passt – über einen tiefen Graben hinweg?

Matthias Politycki Das kann uns keiner nehmen € 22,90; Hoffmann und Campe

Bestseller.